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Das ITI Curriculum

Modulare, evidenzbasierte Fortbildung in oraler Implantologie

Das ITI Curriculum ist:

Ein länderübergreifendes postgraduales strukturiertes Curriculum, das sich vor allem an junge Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner richtet.
Es bildet eine Basis für den Erwerb des „Tätigkeitsschwerpunktes Implantologie“, der von
den Zahnärztekammern vergeben wird.

Das ITI Curriculum bietet:

  • Evidenzbasiertes, modular aufgebautes Curriculum auf Basis der ITI Treatment Guides und der
    ITI Konsensus Konferenzen.
  • Internationalität: Module in Deutschland, Österreich, Ungarn, mit den Niederlanden und optionale Teilnahme an den ITI Education Weeks weltweit.
  • Renommierte internationale und nationale Referenten sowie Hospitationen.
  • Zeitgemäßes und flexibles Lernen durch integrierte E-Learning Tools bei der ITI Online Academy.

Interview „Das ITI Curriculum“

 

Thomas Kreuzwieser: Herr Professor Wahl, wie entstand die Idee zum ITI Curriculum?

Prof. Wahl: Fortbildung ist von Anfang an eines der Hauptziele des ITI. Das Andere ist die Forschung zur Implantologie und den angrenzenden Gebieten. Schon lange wurde im ITI diskutiert, das im ITI gesammelte Wissen in einer strukturierten Fortbildung zusammenzufassen.

Das ITI-Curriculum ist:

Das erste europäische postgraduale strukturierte Curriculum, das sich vor allem an junge Zahnmediziner und Zahnmedizinerinnen richtet. Es bildet eine Basis für den Erwerb des Zertifikats „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“, vergeben von der Zahnärztekammer.

Univ.-Prof. Dr. Dr. J. Kleinheinz

Chairman

ITI-Sektion Deutschland

Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr verehrte ITI-Mitglieder,

 

seit der Gründung des ITI – International Team for Implantology – im Jahre 1980 waren und sind die Schwerpunkte der ITI-Aktivitäten ausgerichtet auf Forschung zu allen Bereichen der Implantologie und deren Grenzgebiete sowie auf breit gefächerte Fortbildung zu implantologischen Fragestellungen. All dies dient insbesondere der Behandlung und damit dem Wohle der Patienten.

 

Wesentliche Bausteine der Fortbildungsaktivitäten des ITI sind die nationalen und internationalen Kongresse, die Treatment Guides mit der Darstellung der verschiedenen implantologischen Verfahren und Themen, die Möglichkeiten zur Fortbildung und Diskussion auf kollegialer Ebene in den Study Clubs und die im September 2014 ins Leben gerufene „ITI Online Academy“.

 

Auf der Basis der ITI Konsensuskonferenzen und der bereits publizierten ITI Treatment Guides entstand die Idee, ein ITI Curriculum zur Implantologie aufzubauen, das auf wissenschaftlicher Basis beruht und gleichzeitig dem internationalen Charakter der ITI-Gruppe Rechnung trägt. Letzterer wird sich präsentieren durch die Beteiligung der ITI Sektionen Österreich, Niederlande und Deutschland an Veranstaltungsorten in Österreich, Deutschland und Ungarn sowie der gemeinsamen Nutzung der „ITI Online Academy“ bei einigen Modulen des Curriculums. Inhaltlich werden zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen der Implantologie vermittelt – von der Geschichte der Implantologie über die Implantateinheilung, die verschiedenen Implantatwerkstoffe und anatomisches Grundwissen bis hin zu den prothetischen und chirurgischen Aspekten einschließlich augmentativer Verfahren und dem Weichgewebs- und Komplikationsmanagement. Des Weiteren werden Aspekte der allgemeinmedizinischen Belange des Implantatpatienten sowie Fragen der Lokalanästhesie, Sedierung und Narkose behandelt. In verschiedenen praktischen Übungen wird der besondere Umgang mit Knochen unterschiedlicher Knochenqualitäten geübt. Wissenschaft und Praxis greifen in diesem Curriculum so ideal ineinander.

 

Mit bekannten und erfahrenen Referenten aus den drei genannten ITI Sektionen werden die Inhalte in neun Modulen aufgearbeitet, die Nutzung der „ITI Online Academy“ bei einigen Modulen des Curriculums rundet das Angebot ab. Wir freuen uns, Ihnen diesen attraktiven Fortbildungsgang in der international ausgerichteten ITI-basierten Grundstruktur anbieten zu können.

 

Mit herzlichem Gruß

Univ.-Prof. Dr. G. Wahl

Past Chairman

ITI-Sektion Deutschland

PD Dr. Dr. U. Webersberger (geb. Beier)

Communications Officer

ITI-Sektion Österreich

Die 9 Curriculum-Module

  • Modul 1: Grundlagen der Implantologie

     

    Das Basismodul des ITI Curriculums Implantologie beschäftigt sich mit der Entwicklung der Implantologie unter historischen Aspekten einschließlich der Implantatwerkstoffe und der Gewebereaktionen auf die verschiedenen Implantatwerkstoffe. Dies führt auch zu einem Überblick über die am Markt befindlichen Implantatsysteme, die immer mehr versuchen in ihrem jeweiligen Portfolio allen Implantatsituationen und -indikationen gerecht zu werden.

     

    Die anatomischen Grundlagen und patientenbezogenen anatomischen Besonderheiten werden  thematisiert und auch unter den verschiedenen Schwierigkeitsgraden anhand der SAC-Klassifikation für die präimplantologische Phase demonstriert.

     

    • Geschichte der Implantologie
    • wissenschaftliche Entwicklung in der Implantologie, Stellungnahmen und Konsensusentwicklung
    • Implantateinheilung histologisch und röntgenologisch
    • Implantatwerkstoffe
    • Indikationsspektrum der Implantatanwendung
    • Auswahl des geeigneten Implantatsystems
    • derzeitige Implantatsysteme am Markt
    • anatomische Grundlagen der Implantologie
    • SAC-Klassifikation (Systematik und Nutzungsmöglichkeiten)

  • Modul 2: Präimplantologische Phase in Diagnostik und Planung

     

    Der Therapieerfolg einer zahnärztlich-implantologischen Behandlung hängt von der nachhaltigen Diagnostik und Planung ab.

     

    In diesem Modul werden die präimplantologischen Planungsgrundlagen und Instrumente von der Modellanalyse bis zur prospektiven Planung im Sinne des „backward planning“  erarbeitet, so dass jeder Teilnehmer in der Lage sein wird, eine prothetisch implantologische Planung durchzuführen. Unterschiedliche Implantatindikationen unter Abwägung der Vor- und Nachteile alternativer Rekonstruktionsoptionen werden besprochen und anhand klinischer Fälle Schritt für Schritt vorgestellt.

     

    Das Modul richtet sich an  prothetisch interessierte Zahnärzte, die ein Update ihrer prothetisch-implantologischen Kenntnisse wünschen und an MKG- und Oralchirurgen, die in die prothetische Planung und Beratung ihrer Überweiser eingebunden werden.

     

    Die Modulinhalte sind:

    • Patientenauswahlkriterien
    • Präimplantologische Basisdiagnostik und Planung:
    • Extra-und intraorale Befunderhebung
    • Modellanalyse (Nutzung von Planungs-und Sägeschnittmodellen)
    • Möglichkeiten der Schleimhautdickenmessungen
    • Röntgenaufnahme mit Messreferenzen
    • Anfertigung Röntgenschablone

     

    • Überblick über die Möglichkeiten der implantologischen Vorbehandlung
    • Zahnerhaltung versus Implantation
    • Versorgungsmöglichkeiten des zahnlosen Patienten
    • Versorgungsmöglichkeiten des teilbezahnten Patienten
    • konventionelle Röntgendiagnostik versus DVT
    • Vorstellung der Planungssoftware coDiagnostiXTM
    • Auswahl der fallbezogenen ergänzenden Röntgendiagnostik und notwendigen chirurgischen Schablonen
    • Virtuelle Implantatplanung-Step-by-Step vom DVT zur Bohrschablone

     

  • Modul 3: Chirurgisches Protokoll der Implantologie

     

    Im Fokus dieses Modules steht der Implantatpatient mit seinen individuellen Besonderheiten hinsichtlich Gesundheitszustand und den auf diese Gegebenheiten und die geplante Implantatversorgung ausgerichteten Möglichkeiten der Schmerzausschaltung. Die Begleitmedikation bis hin zur Sedierung und die Indikationen für eine Narkose werden thematisiert.

     

    Bei der Organisation im zeitlichen Ablauf einer Implantatversorgung spielen diese Aspekte ebenso eine Rolle wie der Implantatzeitpunkt nach Extraktion und die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile.

    Ergänzende praktische Übungen sollen ein Gefühl für Knochenqualitäten vermitteln und auch verdeutlichen, wann und wie eventuell auch noch intraoperativ auf die knöchernen Vorbedingungen Einfluss genommen werden kann.

     

    • Allgemeinmedizinische Aspekte des Implantatpatienten
    • Auswahl der Anästhesieverfahren einschließlich der Auswahl des lokalanästhetischen Wirkstoff und der Indikation zur Narkose
    • Einsatz möglicher Sedierungsverfahren einschließlich der Lachgasanwendung
    • Einfluss des Implantationszeitpunktes nach Extraktion unter chirurgischen Aspekten
    • Einsatz von Schablonen
    • Zeitlicher Ablaufplan des chirurgischen Vorgehens und der chirurgischen Nachsorge bis zur prothetischen Versorgung
    • Knochenqualitäten
    • praktische Übungen zur Evaluierung von Knochenqualitäten (Trepanationen am Schweinekiefer) und Übungen an der Kalbsrippe zur Knochenkondensierung.

  • Modul 4: Implantatprothetik

     

    Die Möglichkeiten der prothetischen Rekonstruktion sind in jeder Patientensituation individuell, aber auch materialtechnisch unterschiedlich.

     

    Das Modul vermittelt bewährte sowie neue prothetische Versorgungsmöglichkeiten für die tägliche Praxis und soll die Kommunikation zwischen den einzelnen Berufsgruppen Chirurg-Prothetik-Zahntechnik fördern. Die Abfolge in der Implantatprothetik wird step-by-step vorgestellt, von der provisorischen Versorgung über die unterschiedlichen Abformtechniken, der Kieferrelationsbestimmung bis zur Insertion der prothetischen Arbeit. Aktuelle Überblicke zu den  Einsatzmöglichkeiten der CAD / CAM Techniken und Werkstoffkunde runden den theoretischen Teil ab.

     

    Der praktische Teil vermittelt Fertigkeiten zur Individualisierung der Abformpfosten nach Ausformung des Emergenzprofils eines Implantats für die Übertragung auf das zahntechnische Arbeitsmodell.

     

    Das Modul vermittelt interessierten Zahnärzten die bereits erste Erfahrungen im Bereich der Implantatprothetik erworben haben Kenntnisse, um auch anspruchsvolle, umfangreiche Versorgungen sicher umzusetzen.

     

    Die Modulinhalte sind:

    • Provisorische Versorgung in Abhängigkeit der jeweiligen Indikationsklasse
    • Abformtechniken
    • Kieferrelationsbestimmung
    • Kronen-und Brückenversorgungen:
    • Implantatabutments
    • Werkstoffkundliche Aspekte und Biokompatibilität
    • Verschraubung
    • Zementieren
    • Verblockung
    • Langzeiterfolg
    • Herausnehmbare Versorgungen
    • Verankerungselemente-Druckknopfsysteme, Stege und Teleskope
    • Langzeiterfolg
    • Tissue-Level- und Bone-Level-Implantate
    • Standardprothetik vs. individualisierte Prothetik
    • Okklusionskonzepte
    • Überblick Einsatzmöglichkeiten der CAD / CAM Techniken

     

    • Workshop individualisierter Abformpfosten

     

  • Modul 5: Implantattherapie in der ästhetischen Zone / Belastungsprotokolle in der Implantologie

     

    Das Modul wird als Onlinemodul angeboten und umfasst zwei Themenschwerpunkte.

     

    Implantattherapie in der ästhetischen Zone / Belastungsprotokolle in der Implantologie

     

    Die Oberkieferfrontzahnregion bildet die bedeutendste Zone für den ästhetischen Eindruck des menschlichen Gebisses. Ihre Wiederherstellung stellt besondere Anforderungen an die Implantattherapie. Neben dem Zusammenspiel von Form und Farbe gilt es die Grundlagen und Einflussfaktoren für eine erfolgreiche ästhetische Behandlung zu kennen und in der Planung zu berücksichtigen.

     

    • Implantattherapie in der ästhetischen Zone
    • Definition der ästhetischen Zone und der ästhetischen Faktoren
    • Strukturierte Untersuchung von Hart- und Weichgewebe
    • Befunderhebung und Behandlungsplanung
    • Esthetic Risk Assessment
    • Knöcherne Grundlage der Ästhetik
    • strukturiertes Weichgewebemanagement und Weichgewebekonditionierung
    • Pontics / Provisorische Kronen

     

    Nach Abschluss des Moduls sollten sie  in der Lage sein

    • eine strukturierte Untersuchung des Patienten durchzuführen
    • eine ästhetisch ausgerichtete Therapieplanung vorzunehmen
    • die anatomisch relevanten Strukturen zu beurteilen
    • ästhetische Risikofaktoren zu definieren und ihre Bedeutung einzuschätzen
    • das Esthetic Risk Assessment (ERA) anzuwenden um ein individuelles Risikoprofil des Patienten erstellen zu können.

     

    Belastungsprotokolle in der Implantologie

     

    Belastungszeitpunkt und Belastungsarten von Implantate über Kronen, Brücken, oder herausnehmbaren Zahnersatz werden in Belastungsprotokollen zusammengefasst und definiert. Dabei spielen unterschiedliche Einflussgrößen eine Rolle, deren Beurteilung durch eine geeignete Evaluation der individuellen Patientensituation in der Planungsphase erfolgen muss. Sowohl der Knochen, als auch das Weichgewebe werden durch eine physiologische Belastung ausgeformt und angepasst, unphysiologische Belastungen führen zum Knochen- und Weichgewebsverlust.

     

    • Sofortbelastung / Frühbelastung / Spätbelastung
    • Einfluss der Belastungsprotokolle auf die individuelle Weichgewebesituation

     

    Nach Abschluss des Moduls sollten sie  in der Lage sein

    • die Definitionen von Sofortbelastung, Frühbelastung und konventionellen Belastungsprotokollen auflisten zu können
    • die Behandlungsfaktoren zu erkennen, die Einfluss auf die Auswahl des Belastungsprotokolls nehmen können
    • je nach klinischer Situation das geeignete Belastungsprotokoll auswählen zu können
  • Modul 6: Weichgewebsmanagement

     

    Im Rahmen des Moduls sollen die anatomischen Grundlagen des oralen Weichgewebes, dessen Bedeutung für die Implantologie und die therapeutischen Möglichkeiten dargestellt werden. Dabei sollen sowohl funktionelle als auch ästhetische Aspekte der Weichgewebsbehandlung berücksichtigt werden. Die Umsetzung und Verdeutlichung der Inhalte erfolgt durch praktische Übungen am Schweineohr und Schweinekiefer.

     

    Nach Abschluss des Moduls sollten sie  in der Lage sein:

    • einen intraoralen Weichgewebsbefund zu erheben
    • die Planung des Weichgewebsmanagements durchzuführen
    • die Risiken im Vorfeld zu bewerten
    • die notwendigen Techniken zu kennen und situationsbedingt auszuwählen.

     

    Die Inhalte des Modul 6 sind:

    • Anatomie und histologischer Aufbau unterschiedlicher Weichgewebe in der Mundhöhle
    • Vaskuläre Anatomie
    • Schnittstelle Weichgewebe – Knochen und ihre Bedeutung
    • Inspektion, Befunderhebung, Klassifikation
    • Möglichkeiten des Weichgewebsmanagements
    • Weichgewebserhalt
    • Weichgewebsregeneration
    • Weichgewebsrekonstruktion
    • Weichgewebsausformung/modellation
    • Zeitpunkte der Behandlung
    • Weichgewebsreaktionen auf allogene Materialien
    • Parodontologische Aspekte in der Implantologie
    • Risiken und Komplikationsmanagement

     

  • Modul 7 + 8: Implantologie am Humanmodell: Chirurgische und implantologische Grundtechniken

     

    Das Modul umfasst die praktische Übung chirurgischer und implantologischer Grundtechniken am Humanmodell. Dabei werden sowohl die Behandlungssituation (Assistenz, Beleuchtung, Instrumentarium) als auch die natürliche Anatomie zur Verfügung gestellt, so dass ein entspanntes Üben in realistischer Umgebung stattfinden kann.

     

    Wenn Sie dieses Modul besucht haben sind sie in der Lage:

    • den optimalen Zugangsweg auszuwählen,
    • anatomische Strukturen sicher darzustellen und zu schonen,
    • Weichgewebslappen zu präparieren,
    • grundlegende Techniken der Implantologie durchzuführen und
    • einen sicheren Wundverschluss durchzuführen.

     

    Die Inhalte des Modules 7+8 sind:

    • Chirurgische Grundlagen
    • Schnittführung
    • Lappendesign, Lappenpräparation, Lappenmobilisation
    • Identifikation und Darstellung anatomischer Strukturen
    • Knochenpräparation (Piezosurgery, Knochendeckelsysteme, Stanzen, Fräsen, Sägen, Hammer und Meißel)
    • Wundverschluss und Nahttechniken
    • Grundlegende Techniken der Implantologie
    • Implantation
    • Entnahme von Knochentransplantaten (Block, Stanze, Chips, Mehl)
    • Augmentationsverfahren mit Fixierung und Membranabdeckung
    • Laterale und vertikale Augmentation
    • Extensionsplastiken
    • Interpositionsplastiken
    • Alveolarfortsatzdistraktion
    • Sinusbodenelevation
    • Weichgewebsmanagement
    • Freies Schleimhauttransplantat
    • Freies Bindegewebstransplantat
    • gestieltes Bindegewebstranplantat
    • Rolllappen
    • Verschiebelappen
    • Vestibulumplastiken
    • Papillenrekonstruktionsplastiken

     

    Die Module 7+8 werden in einem gemeinsamen Kurstermin über 3 Tage stattfinden.

     

  • Modul 9: Recall und Komplikationsmanagement in der Implantologie

     

    Entscheidend für den langfristigen Implantaterfolg ist, dass die Implantate stabil und entzündungsfrei im Knochen verankert bleiben.
    Die regelmäßige Nachsorgeuntersuchung ist hierfür unerlässlich.

     

    Das Modul stellt individuelle Nachsorgekonzepte und Präventionsmöglichkeiten vor. Weil auch bei Risikominimierung nicht immer alle Einflussfaktoren kontrolliert werden können, sind auch Komplikationen ein Teil der oralen Implantologie. Biologische, prothetische und chirurgische Komplikationen und ein gut funktionierendes Komplikationsmanagement werden an Hand ausführlicher Falldokumentationen diskutiert.

     

    Das Modul richtet sich an alle, die erste implantologische Erfahrungen gesammelt haben und auch an erfahrene Experten.

     

    Die Modulinhalte sind:

    • Notwendigkeit der systematischen Nachuntersuchung
    • Beurteilung der Therapieergebnisse
    • Patientenmanagement und Nachsorgeintervall
    • Ablauf der Recallsitzung
    • Überblick biologische, prothetische und chirurgische Komplikationen
    • Periimplantitis-Risiken, Diagnostik und Therapie
    • Erhaltungstherapie

     

  • 2 Hospitationen

Teilnahmegebühren

Präimplantologische Phase in Diagnostik und Planung

 

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul2

Grundlagen der Implantologie

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul1

Implantatprothetik

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul4

Chirurgisches Protokoll der Implantologie

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul3

Weichgewebsmanagement

 

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul6

Implantattherapie in der ästhetischen Zone / Belastungsprotokolle in der Implantologie

350,00 Euro (ITI-Mitglieder)

400,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul5

Recall und Komplikationsmanagement in der Implantologie

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

660,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul9

Implantologie am Humanmodell: Chirurgische und implantologische Grundtechniken

1.800,00 Euro (ITI-Mitglieder)

2.100,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

Modul7+8

2 Hospitationen
(je 300,00/350,00 Euro)

600,00 Euro (ITI-Mitglieder)

700,00 Euro (Nicht ITI-Mitglieder)

+

(Alle Gebühren inkl. Ust.)

 Referenten & Termine

Termine Start 2016

Termine Start 2015

Modul 1:

PD Dr. Kai-Hendrik Bormann, Hamburg

Dr. Matthias Müller, Hamburg

Modul 1:

Prof. Dr. Kai-Hendrik Bormann, Hamburg

Dr. Matthias Müller, Hamburg

4./5. November 2016

Berlin

zur Anmeldung

16./17. Dezember 2016

Graz (AT)

zur Anmeldung

Modul 2:

PD Dr. Dr. Ulrike Webersberger (geb. Beier), Innsbruck (AT)

Prof. Dr. Dr. Michael Payer, Graz (AT)

Modul 3:

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Wahl, Bonn

Prof. Dr. C. M. ten Bruggenkate, Leiderdorp (NL)

3./4. Februar 2017

Bonn

zur Anmeldung

10./11. März 2017

Göttingen

zur Anmeldung

Modul 4:

Prof. Dr. Ralf Bürgers, Göttingen

Dr. Till Gerlach, Oppenheim

ZTM Björn Roland, Klein-Winternheim

ab 2017 / frei wählbar

zur Anmeldung

Modul 5:

 

Online-Modul

19./20. Mai 2017

Münster

zur Anmeldung

Modul 6:

Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz, Münster

PD Dr. Arndt Happe, Münster

26.-29. Oktober 2017

Budapest (HU)

zur Anmeldung

Modul 7 & 8:

Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, München

Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz, Münster

PD Dr. Dr. Ulrike Webersberger (geb. Beier), Innsbruck (AT)

24./25. November 2017

Freiburg

zur Anmeldung

Modul 9:

Univ.-Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Mainz

Dr. Monika Bjelopavlovic, Mainz

Modul 1:

PD Dr. Kai-Hendrik Bormann, Hamburg

Dr. Matthias Müller, Hamburg

Modul 1:

PD Dr. Kai-Hendrik Bormann, Hamburg

Dr. Matthias Müller, Hamburg

6./7. November 2015

Hamburg

Platz sichern

6./7. November 2015

Hamburg

ausgebucht

18./19. Dezember 2015

Innsbruck

ausgebucht

Modul 2:

PD Dr. Dr. Ulrike Webersberger (geb. Beier), Innsbruck (AT)

Prof. Dr. Dr. Michael Payer, Graz (AT)

Modul 3:

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Wahl, Bonn

Prof. Dr. C. M. ten Bruggenkate, Leiderdorp (NL)

29./30. Januar 2016

Bonn

ausgebucht

4./5. März 2016

Göttingen

ausgebucht

Modul 4:

Prof. Dr. Ralf Bürgers, Göttingen

Dr. Till Gerlach, Oppenheim

ZTM Björn Roland, Klein-Winternheim

ab 2016 / frei wählbar

ausgebucht

Modul 5:

 

Online-Modul

24./25. Juni 2016

Münster

ausgebucht

Modul 6:

Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz, Münster

PD Dr. Arndt Happe, Münster

27.-30. Oktober 2016

Budapest (HU)

ausgebucht

Modul 7 & 8:

Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, München

Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz, Münster

PD Dr. Dr. Ulrike Webersberger (geb. Beier), Innsbruck (AT)

9./10. Dezember 2016

Berlin

ausgebucht

Modul 9:

Univ.-Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Mainz

Dr. Monika Bjelopavlovic, Mainz

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Anmeldung

 

Das ITI Curriculum 2016/2017 ist ausgebucht.

Das ITI Curriculum 2017/2018 ist in Planung, die Termine werden angezeigt, sobald diese verfügbar sind.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter +49 - 89 - 18 90 46 20 oder per Email iti@bb-mc.com.

 

Kontakt & Informationen

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Adlzreiterstr. 29

80337 München

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